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Zur Verteidigung der Traurigkeit

Bettina Fellmann

Zur Verteidigung der Traurigkeit

Ein erschöpftes Heft · MaroHeft #5

36
Seiten
Fadengeheftet
mit Schutzumschlag und beiliegendem Plakat
ISBN
978-3-87512-620-4
16,00 €
(brutto)

Mit Illustrationen von 

Rebekka Weihofen

Traurigkeit wird in unserer Gesellschaft verdrängt und zum Krankheitssymptom erklärt, obwohl sie eine logische Reaktion auf die Zumutungen der Gegenwart ist.

Bettina Fellmann formuliert die Paradoxie, dass angesichts der alles durchdringenden Verwertungslogik, nach der gewirtschaftet, gelebt und gestorben wird, kaum adäquate Empfindungen zum Ausdruck kommen. Stattdessen passen sich die Menschen an die verkehrten Gegebenheiten an und wiederholen sie in immer neuen Vari­ationen. Das Erleben von Traurigkeit dagegen stärkt die Kritik an jenen Verhält­nis­sen, an denen Menschen zer­brechen. Ein Aufsatz über Anpassung, Entfremdung und Erfahrung – zur Vertei­digung der Traurigkeit.

Mit Illustrationen und beiliegendem Plakat von Rebekka Weihofen

Bettina Fellmann

Bettina Fellmann (*1978) arbeitet seit 1998 als Krankenschwester. Nach längerem Aufenthalt in Berlin kehrte sie 2015 nach Franken zurück. Sie beschäftigt sich u. a. mit kritischer Theorie, wundert sich oft über die Praxis und schreibt Gedichte, Politisches und Philosophisches. Bisherige Veröffentlichungen in Ästhetik & Kommunikation, Jungle World und im Internet auf zweifelunddiskurs.blogsport.de.


Illustratorin

Rebekka Weihofen (*1991) arbeitet freischaffend im Bereich Illustration und Graphik. Sie beschäftigt sich u. a. mit der Abbildbarkeit von Absurdität, Traum- und Innenwelten und ist (fast) immer müde.


Presse

»Traurig, ja beinahe trostlos sind die Zeichnungen von Künstlerin Rebekka Weihofen, doch lösen die schlichten auberginefarbenen Skizzen seltsamerweise ein Gefühl des Zuhauseseins aus. Da verwachsen die langgezogenen Glieder einer Person mit den Wänden, ein Mensch wird ins Unendliche reproduziert und aneinandergelegt, so dass sich ein Muster ergibt, in das man auch Stühle hineinlesen könnte. […] Schaudern löst das aus, ein Schaudern, das seine Entsprechung im Text findet. […] Ein kluges, trauriges, wunderschönes Heft.«

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