Black Cloud

Juliet Escoria

Black Cloud

17 Stories vom amerikanischen Albtraum

98
Seiten
Paperback
14,80 €
(brutto)

Aus dem amerikanischen Englisch von

Christoph Jehlicka

Black Cloud versammelt 17 Stories, die im Kern alle um dasselbe Thema kreisen: Die Unfähigkeit zu lieben. Am Anfang und am Ende dieses Dilemmas steht meist eine ordentliche Portion Selbsthass. Dazwischen gibt es jede Menge Beziehungsirrsinn. Mal ist der Typ zu langweilig, mal zu abgefuckt, mal schlicht und ergreifend zu gut, um es lange mit ihm auszuhalten.

Die Geschichten von Juliet Escoria gehen ans Eingemachte, gewähren Einblick in die Seele einer jungen Frau, die das Leben vor allem von seinen Schattenseiten her kennt. Sie zerren einen an Orte, die man sich deutlich glamouröser vorgestellt hätte – New Yorker Nachtclubs, kalifornische Strandhäuser, Hotels in Atlantic City – und sie zeichnen auf diese Weise eindringliche Porträts von der Kehrseite des amerikanischen Traums. Das alles in einer offenen, direkten Sprache, mal hart, mal anrührend, mal mit schwarzem Humor, in jedem Fall aber ohne Rücksicht auf Verluste.

Juliet Escoria

Juliet Escoria lebt in Südkalifornien. Zahlreiche Veröffentlichungen in Magazinen, z. B. Electric Literature. Black Cloud ist ihr erster Erzählband. Sie studierte Creative Writing an der University of California sowie am Brooklyn College. Mehr zu Juliet auf ihrer Website.


Übersetzer

Christoph Jehlicka, geboren 1983 in Delmenhorst, wuchs in Niedersachsen auf. Er studierte Anglistik und Soziologie an der Universität Hamburg sowie Literarisches Schreiben an der Universität Hildesheim. Christoph arbeitet als Literaturübersetzer und Werbetexter und lebt mit seiner Familie in Hamburg.


Presse

»In der Aussparung breit angelegter Selbsterkundungen liegt manchmal eine Stärke Escorias: Ihre 17-teilige Ich-Tournee auf der Nachtseite der amerikanischen Mittelschicht, die ihre Nachkommen verwahrlosen lässt, ist in erzählökonomischer Hinsicht auf den Punkt hin komponiert.«

»Wie Escoria hier das Elend der emotionalen Verarmung und Verwahrlosung mit ein paar Strichen skizziert, unverfroren, aber mit Empathie für ihre Figuren, mit scharfem Blick für die sozialen Realitäten, aber nicht voyeuristisch, das offenbart ein beachtliches Talent.«

Moment...