The American Night

Jim Morrison

The American Night

243
Seiten
Umschlag von:
Rotraut Susanne Berner
Paperback
18,00 €
(brutto)

Aus dem amerikanischen Englisch von

Barbara Jung / Sabine Saumann

Für alle The Doors-Fans ein Muss: Diese Gedichtesammlung aus dem Nachlass enthält Jim Morrisons Notizen und Tagebucheinträge, Originalfassungen von Songtexten sowie das legendäre Paris Journal. Englisch-deutsche Ausgabe.

Als am 3. Juli 1971 Jim Morrison, der Frontsänger der Band The Doors, in Paris starb, war eine der legendärsten Rockgruppen am Ende. Jim Morrison, Sohn eines hohen Militärs, sorgte zeitlebens mit Skandalen und Eskapaden für Schlagzeilen. In mehreren amerikanischen Bundesländern waren Auftritte der Doors sogar verboten. Bis heute ist er mehr als Musiker denn als Lyriker und Geschichtenschreiber bekannt. Er war ein Poet, der zwischen realen und surrealen Bildern balancierte, sich einerseits gegen die Welt auflehnte, andererseits an ihr verzweifelte. Morrison verkörperte Amerika und litt gleichzeitig daran. Er nannte die Dinge beim Namen, verbarg sich hinter Träumen, um zu erkennen, »Träumen ist keine Lösung«, verschlüsselte, um den Schlüssel zu finden und verletzte, um seiner Verletzlichkeit willen.

Diese Gedichtesammlung aus dem Nachlass wurde um Morrisons Notizen und Tagebucheinträge ergänzt und enthält zudem Originalfassungen von Songtexten sowie das legendäre Paris Journal. Englisch-Deutsche Ausgabe.

Jim Morrison

Jim Morrison wurde als James Douglas Morrison am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida geboren. Neben seiner Karriere als Frontmann der US-amerikanischen Rock’n’Roll-Gruppe »The Doors« verfasste er mehrere Gedichtbände. Morrison starb am 3. Juli 1971 in Paris.

Übersetzerinnen

Barbara Jung / Sabine Saumann


Presse

»›The American Night‹ ist ein langer, wütender, trauriger, wilder, sehnsüchtig-zärtlicher Gesang. Launisch und unvollkommen, aber aufrichtiger und tiefer als viele der modisch aufgeblähten, wortklingelnden Pop-Ergüsse.«

»Mit wahnwitzig unterkühlter Ironie, voller Zweifel gegenüber den Tugenden der Nation, voller Selbstzweifel angesichts der Aufgabe, sich zu bewältigen wie auch den Virus USA, schnauft hier einer seine teerhaltigen Lungen leer, pulst einer aus seinen Herzkammern, verlassen von den Eltern, grob gegenüber jenen, die sein Genie nicht vorbehaltlos feierten, auch irritiert von der eigenen Kraft und seiner Verrohung, filmisch Gedichte umsetzend in Songs, seine Inspirationsquellen nicht preisgebend, voller Scheu gegenüber den Dichterhelden seiner Zeit & und der Zeit vor seinem Schreiben, bringt Jim Morrison es fertig, ein Gefühl von dem zu vermitteln, was wir über die Aufbruchsphase der Sechziger ansatzweise beim Hören der ungestümen Doors ahnten: Daß es tatsächlich ein paar Wörter gibt für Freiheit, Sehnsucht, Liebe, Gott, die noch nicht von der Werbeindustrie vereinnahmt sind.«

Moment...