Zur 9. Woche der Indiebookchallenge* stellen wir Euch als »Pate« Anthologien aus dem Maro-Programm vor. Viel Freude mit den Empfehlungen!

Zwei MARO-Anthologie-Klassiker sind »Beat – Die Anthologie« und »BUK – Von und über Charles Bukowski«.

Die BEAT-Anthologie (hg. von Karl O. Paetel) versammelt u.a. Texte von W. S. Burroughs, Gregory Corso, Lawrence Ferlinghetti, Allen Ginsberg, John Clellon Holmes, Jack Kerouac, Brother Antonius, Chandler Brossard und Henry Miller. Eine perfekte Sammlung, wenn man sich in die Literatur der Beatniks einlesen möchte.

»BUK – von und über Charles Bukowski« versammelt Gedichte, Kurzgeschichten, Fotos und Briefe, ein Interview und viele Texte von BUK-Zeitgenossen. Bukowski schreibt; Schriftsteller und Bekannte schreiben über ihn. Ein unterhaltsames Lesevergnügen – eine gute Einstiegsdroge.

Anthologien im MaroVerlagEinblick in die »Marotte«

Ebenfalls wiederentdeckte Texte enthält die »Marotte«, ein »literarisches Magazin«, das in Zusammenarbeit mit Design-Studierenden der Hochschule Augsburg entstand. Hier finden sich erzählende und lyrische Beiträge – Querbeet aus dem MaroVerlag. Es sind nicht nur Highlights aus unserem bunten Verlagsprogramm, sondern auch unveröffentlichte Texte dabei. Zum Beispiel enthüllen Jörg Schröder und Barbara Kalender, die Verleger des MÄRZ-Verlags, wie sie Benno Käsmayr kennengelernt haben. Im Magazin tummeln sich außerdem: Gedichte von Charles Bukowski, ein Interview mit Lydia Daher zu ihrem Buch »Kleine Satelliten«, zwei Stories von Juliet Escoria, ein Kapitel aus John Fantes »Little Italy«, die Geschichte »Das Hippie-Hemd« von Gerald Locklin aus dem längst vergriffenen Band »Poop«, Gedichte von Martí i Pol und Philipp Luidl. Es ist eine bunte Mischung und zugleich ein Augenschmaus. Jedes Buch kommt mit 2 Original Siebdruck-Lesezeichen aus der Werkstatt der Hochschule Augsburg.

Anthologien im MaroVerlag
Ebenfalls mit Augsburg-Bezug, aber mit dem Blick in die weite Welt, nach China, entstand 2014 eine Anthologie mit Texten von deutschen Autor*innen und chinesischen Autor*innen: »Tales of Two Cities«. Diese Anthologie verdankt ihr Entstehen dem alljährlich stattfindenden Kulturfestival in Jinan. Delegationen sämtlicher Partnerstädte von Jinan nehmen daran teil – so auch Andreas Nohl und Sebastian Seidel aus der deutschen Partnerstadt Augsburg: »Schmerzlich empfanden wir die die Sprachbarriere, die es zunächst unmöglich machte, die Werke der jeweils anderen Literatur kennenzulernen. So kam es zu der Verabredung einer gemeinsamen Anthologie.« Schriftsteller*innen wurden gezielt angesprochen und um Beiträge gebeten – die chinesische Seite konnte nicht wissen, was aus Deutschland kommen würde und umgekehrt. Ein Überraschungsprojekt mit überzeugendem Ausgang! »Beide so unterschiedlichen Welten zusammengeführt zu haben – den eher kritischen (deutschen) Blick auf die Lebenswirklichkeit und die eher affirmative (chinesische) Perspektive einer literarischen Versöhnung –, ist der vielleicht größte Reiz dieser Anthologie«, so die Herausgeber im Vorwort.
Anthologien im MaroVerlag
An ihm scheiden sich die Geister: Woody Allen. 1995 erschien anlässlich seines Geburtstags das Lesebuch: »Happy Birthday Mister Manhattan«. Kein anderer Star unter Amerikas künstlerischen Hochkarätern hat sein Privat-, sein Innenleben über die Jahrzehnte derart unverblümt in seinen Arbeiten transparent gemacht und es gleichzeitig gegen alle unerwünschten Einblicke abgeschottet: Allen – ein öffentlicher Versteckspieler in der immergleichen Maske seiner Selbst, ein cineastischer Autoanalytiker, der alles von sich erzählt und nichts wirklich verrät. Die vorliegende Sammlung sucht und findet Wege durch den weiten Allen-Kosmos für Fans und Interessierte, die schon immer wissen wollten, was Filmkenner oder Schriftsteller zu Allen zu sagen haben. 

Viel Freude beim Lesen einer #anthologie wünscht das Maro-Team!

*Die Indiebookchallenge läuft seit dem Indiebookday 2018. Jede Woche ein Buch oder eBook lesen aus einem unabhängigen Verlag, lautet die Herausforderung. Hierfür gibt es für jede Woche einen Themenvorschlag. Wer mehr erfahren möchte, kann auf der Seite des Indiebookdays mehr dazu finden oder auf Facebook und Instagram nachlesen, was allwöchentlich empfohlen wird – und gerne selbst Titel empfehlen!

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