Hitze in Dosen

Thomas C. Breuer

Hitze in Dosen

Ein Soundtrack

188
Seiten
Broschur
14,00 €
(brutto)

Rechtzeitig zum 30jährigen Bühnenjubiläum erscheint das 25. Buch von Thomas C. Breuer – eine Sammlung von Geschichten, die alle mit Musik zu tun haben: Blues und Country, Gangsta Grass und New Age, Salsa und Opera, und eine Geschichte über keine Musik, was ja auch erholsam sein kann.

»Songs gehörten und gehören zu meinem Leben, auch wenn es pathetisch klingt. Einem Unterwegsmenschen, der unablässig akustischen Müllattacken in Taxen, freudlosen Frühstücksräumen oder Cafés ausgesetzt ist, dient Musik dem Überleben in einer feindlichen Umwelt: Transportable Heimat, Schutzschild. Hintergrundmusik gibt es leider für mich nicht. Daher brauche ich auf Reisen Songs, die mich wie einen Kokon umgeben, und zu Hause welche, die die Vorhänge aufziehen, die Fenster aufblasen und die Tapeten runter rollen.«

Thomas C. Breuer

Thomas C. Breuer, Jahrgang 1952, bereiste über vier Jahrzehnte als Kabarettist Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Nordamerika. Nebenher arbeitete er fürs Radio, u. a. SWF3, SDR, SWR, Rias Berlin, HR, WDR und noch immer fürs Schweizer Radio SRF1. Den Salzburger Stier als bedeutendsten Radio-Kabarett-Preis im deutschsprachigen Raum erhielt er 2014. Die Zahl seiner Buchveröffentlichungen soll bei annähernd vierzig liegen, niemand hat mehr den Überblick. Seit 2003 lebt er in Rottweil, wenn er nicht mit der Deutschen Bahn oder den SBB unterwegs ist, seit 2019 vorwiegend als Verfasser und Vorleser eigener Texte und Gelegenheits-Privatier.


Mehr zu Thomas C. Breuer finden Sie auf seiner Homepage.


Presse

»Und noch zweimal Tusch - für einen Mann. Zum 30. Bühnenjubiläum von Thomas C. Breuer ist jetzt sein 25. Buch erschienen: Hitze in Dosen. Ein Soundtrack. (...) Die Superlative vorweg: Für mich gehört dieses Buch zum Besten, was hierzulande über populäre Musik geschrieben wurde. Gleichzeitig ist es wohl das bisher größte Werk von TCB.: Wie ein Lieblingsalbum, also ein ganz starkes Stück, eine runde Sache mit Ecken und Kanten. Mit Breuers Worten: ›Ein gutes Resultat ist immer ein schönes Ergebnis‹.
Da geht die Mussik ab in diesen 20 Stories, egal ob sie zwischen Morgen und Grauen in Southern Colifornia spielen oder in den großen Koblenzer Tagen von good ole Ziggi Christmann und TuS Neuendorf. Manche der Geschichten, etwa die Hommage auf die Folkfrau Hildegard Döbner, sind wahnsinnig schön. Andere, wie die Biografie des mystischen Grummlers Satori, sind schön wahnsinnig. Zu Blues und Country, Gangsta Gross und New Age, Salso und Opera kommt ein Bericht über gor keine Musik. Klingt wunderbar. Und das alles aufs Allerfeinste formuliert.
Thomas C. Breuers ›Hitze in Dosen‹ ist verblüffend und witzig wie kaum ein anderes Musikbuch seit Volker Kriegels Märchen ›Der Rock 'n' Roll-König‹. Neben vielen Vorzügen hat diese bissige Mischung aus Information und Satire auch diesen, ich zitiere TCB, der seinerseits Dylan zitiert: ›Was ich an Büchern mag? Sie machen keinen Krach.‹«

»Ich empfehle Hitze in Dosen von Thomas C. Breuer (Maro). Herrlich sentimentale Geschichten eines Mannes Mitte 50, der das muffige Leben in der Provinz in den musikversessenen Siebzigern ohne Blues und Bluegrass, Country und Folk, Canned Heat und Hendrix nicht überstanden hätte. Seit Nick Hornby die sehnsüchtigsten, leidenschaftlichsten, erinnerungsseligsten Beschwörungen einer Zeit, deren Sounds niemals vergehen. Jede Zeile wie eine Rille auf den alten Scheiben aus Vinyl.«

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