Wenn ich an Bernardo denke, dann denke ich zuerst an seine wunderbare Stimme mit dem sanften Timbre, an seine unerschütterliche Ruhe und Freundlichkeit, selbst wenn alle um ihn herum gestresst und aufgeregt waren. Ich sehe ihn, wie er, nach getaner Arbeit, immer noch die Muße fand, vor die Tür zu treten und genüsslich eine Zigarette zu rauchen und in den Abendhimmel zu blicken.

Ich höre ihn noch, wie er mir „Fratellino“ zur Begrüßung zuruft – und ich erinnere mich, wie wir in Turin spazieren gingen und uns an den interessanten Fassaden alter Gebäude erfreuten. Bernardo war in meinen Augen der vollendete Gentleman, Genießer und Flaneur, ganz im Benjaminschen Sinne. Ich vermisse ihn, wie alle, die das Glück hatten, ihm begegnet zu sein.

Alexander Schmitt
Konferenzdolmetscher

  • Bernardo war der geborene Polyglotte und Weltbürger. Sprachen gründlich zu lernen, mit Sprachen bewusst und sorgfältig zu arbeiten – das durfte er schon als Kind, wurde zu seiner Leidenschaft und schließlich zu seinem Beruf … Weiterlesen

    Cristina Ghionda Allemann

  • Wenn ich an Bernardo denke, dann denke ich zuerst an seine wunderbare Stimme mit dem sanften Timbre, an seine unerschütterliche Ruhe und Freundlichkeit, selbst wenn alle um ihn herum gestresst und aufgeregt waren. Ich sehe ihn, wie er … Weiterlesen

    Alexander Schmitt

  • Bernardo und ich sind zusammen in das Realgymnasium gegangen, zumindest für ein paar Jahre. Doch wir waren in unterschiedlichen Cliquen und waren uns deshalb nicht so nah. Etwas verband uns … Weiterlesen

    Christoph Renfer

  • Wenn ich an Bernardo als Kollegen denke, erinnere ich mich an 30 Jahre mit vielen gemeinsamen Konferenzen. Nach unserem gemeinsamen Diplom 1985 waren Bernardo, Laura und ich »die junge Dolmetschergeneration« in der italienischen Dolmetscherkabine auf dem Platz Zürich …Weiterlesen

    Gigliola Bernath-Guida

  • Bernardo war ein überzeugter Dolmetscher und stolz darauf, diesen Beruf auszuüben. Er hat immer gesagt, dass dies ein wunderbarer Beruf sei und sollte er noch einmal wählen müssen, sich jederzeit wieder für diesen Beruf entschieden hätte. Weiterlesen

    Laura Wieser Anedda