Das Jungfernhäutchen gibt es nicht

Oliwia Hälterlein

Das Jungfernhäutchen gibt es nicht

Ein breitbeiniges Heft · MaroHeft #2

Mit Illustrationen von 

Aisha Franz

Einmal drin – alles hin. An diese sexistische Losung glauben viele Menschen seit Jahrhunderten: Ein verschlossenes Häutchen soll sich wie eine Art Frischhaltefolie über die Körpermitte von Frauen* spannen, um beim »Ersten Mal« ritterlich »gesprengt« zu werden. Das ist absoluter Blödsinn! MaroHeft#2: ein breitbeinig formuliertes und wild, schön und böse illustriertes Pamphlet zur Abschaffung eines Mythos – denn Fakt ist: Das Jungfernhäutchen gibt es nicht!

18,00 €
Bruttopreis

Zwischen Pausenbrot und Sportunterricht, in WG-Küchen, Werbungen und in Youtube-Erklärvideos, auf Pornoseiten oder mahnend am elterlichen Küchentisch: Die Mär vom sogenannten »Jungfernhäutchen« schwirrt überall herum. Auch wenn der Mythos nur ein kleiner Baustein im patriarchalen System ist, hat er eine lange Geschichte und schränkt die Freiheit und psychische Gesundheit vieler Menschen seit Jahrhunderten ein. Die Dramaturgin und Kulturwissenschaftlerin Oliwia Hälterlein setzt der Legende die anatomische Realität entgegen, führt durch Film, Musik und Popkultur und erklärt den mittelalterlichen Ursprung des ominösen Bluts in den Virgin-Tales. Illustriert von der Comicautorin Aisha Franz widmet sich das MaroHeft #2 breitbeinig erschreckenden Lügen und Wahrheiten über blutbefleckte Laken, reißende Samthaargummis, geraubte Blumen sowie lüsterne Heilige. Ein Parcour durch Familientraditionen, anatomische Grundlagen und Sprachgewohnheiten, kulturelle Werte und Zwänge sowie ein Aufruf zum solidarischen Aufbegehren gegen patriarchale Hirngespinste. Mit anderen Worten: Nieder mit dem Jungfernhäutchen-Mythos!

»Das Jungfernhäutchen gibt es nicht« erscheint in der Reihe MaroHefte als #2. Der Originalausgabe liegt ein Plakat mit einer zweifarbigen Original-Druckgraphik von Aisha Franz bei.

Untertitel
Ein breitbeiniges Heft · MaroHeft #2
Autorin
Oliwia Hälterlein
Illustriert von
Aisha Franz
Herausgeber
Kolja Burmester & Sarah Käsmayr
Seiten
52
Bindungsart
Fadenknotenheftung
ISBN
978-3-87512-617-4

Oliwia Hälterlein (*1986) ist Kulturwissenschaftlerin und Dramaturgin. Sie bewegt sich in Text und Performance an der Schnittstelle zwischen Feminismus und Kunst. Sie organisiert Workshops und Aktionswochen zur sexuellen Bildung und feministischer Pornographie. In Salzburg, Krakau und Berlin studierte sie Slawistik, Vergleichende Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft. Sie arbeitete als Dramaturgin am Schauspielhaus Salzburg, am Theater Freiburg sowie im Kollektiv mit ILL. Sie war Artist in Residence im Chateau Bourglinster, Luxemburg und im E-Werk, Galerie für Gegenwartskunst, Freiburg. www.oliwia-ismus.de insta: @oliwia_strange

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Das Jungfernhäutchen gibt es nicht

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